Welches DIY-Kit passt zu meinem Haus? Heizlast einfach erklärt
Die wichtigste Frage vor dem Kauf: Welches DIY-Kit passt zu deinem Haus? Die Antwort hängt an der Heizlast – klingt technisch, ist aber schnell erklärt. Hier erfährst du, welche Leistungsklasse zu welchem Gebäude passt und wie der Rechner das für dich übernimmt.
Ein Wärmepumpen-Kit ist nur dann ein gutes Geschäft, wenn die Leistung zu deinem Haus passt. Zu klein, und die Pumpe kommt an kalten Tagen nicht hinterher. Zu groß, und du bezahlst Leistung, die du nie brauchst. Der Schlüssel dazu heißt Heizlast – und die musst du nicht selbst berechnen. Aber verstehen hilft, damit die Kit-Auswahl für dich nachvollziehbar wird.
Was Heizlast überhaupt ist
Die Heizlast ist die Leistung, die dein Haus am kältesten Tag des Jahres braucht, um warm zu bleiben – angegeben in Kilowatt. Sie hängt an Größe, Dämmzustand und Bauweise des Gebäudes. Ein kleines, gut gedämmtes Haus hat eine niedrige Heizlast, ein großes, unsaniertes eine hohe. Genau diese Zahl entscheidet, welche Leistungsklasse deine Wärmepumpe haben sollte.
Welches Kit zu welchem Haus passt
Grob nach Wärmebedarf lässt sich die Zuordnung so treffen:
- Das 8-kW-Kit passt zu kompakten, gut gedämmten Einfamilienhäusern.
- Das 10-kW-Kit zu mittelgroßen, teil- bis vollsanierten Häusern.
- Das 12-kW-Kit zu größeren oder unsanierten Gebäuden mit hohem Bedarf.
Alle Kits von BilligerWärmepumpe.de arbeiten mit Fox-ESS-Technik. Hast du eine noch junge Gasheizung (ab Baujahr 2016), kann außerdem das Hybrid-Kit interessant sein: Die Wärmepumpe übernimmt die Grundlast, das Gas springt nur an den kältesten Tagen ein. Welches konkret passt, sagt dir der Rechner anhand deiner Daten.
Wie der Rechner deine Leistungsklasse bestimmt
Damit du nicht raten musst, nutzt der Rechner das Quickfit-Verfahren: Er zieht die DWD-Klimadaten deiner Postleitzahl heran und ermittelt daraus deine Leistungsklasse. In 50 Testfällen lag die Abweichung dabei unter 8 % – genau genug, um zuverlässig das richtige Kit auszuwählen. Du brauchst nur ein paar Eckdaten zu deinem Haus einzugeben und bekommst sofort ein Ergebnis.
Wo die Vorauslegung an ihre Grenze kommt
Wichtig zur Einordnung: Die Vorauslegung im Rechner ist für die Kit-Auswahl gedacht, nicht für die Förderung. Für den Förderantrag und den hydraulischen Abgleich braucht es später die raumweise Heizlastberechnung nach DIN EN 12831 – die gibt es als Service „Technische Planung". Die schnelle Vorauslegung ersetzt sie nicht, führt dich aber sicher zum passenden Kit. Beides greift also ineinander: erst grob die richtige Größe, dann fein die förderfähige Planung.
Rechtlicher Pflicht-Baustein
„Selbst einbauen“ heißt bei uns: Du übernimmst Fundament, Aufstellung und Leerrohre einer Monoblock-Wärmepumpe. Elektroanschluss, hydraulischer Abgleich und Inbetriebnahme sind gesetzlich Fachkraft-Pflicht und laufen über einen geprüften Partnerbetrieb. Bei Split-Geräten schreibt die F-Gase-Verordnung zusätzlich eine zertifizierte Kältefachkraft für den Kältekreis vor – deshalb eignen sich für den Selbsteinbau praktisch nur Monoblock-Systeme.
Fazit
Welches DIY-Kit zu deinem Haus passt, entscheidet die Heizlast – und die nimmt dir der Rechner ab. Für die meisten Einfamilienhäuser landet man bei 8, 10 oder 12 kW; bei junger Gasheizung lohnt der Blick aufs Hybrid-Kit. Am schnellsten kommst du zur Antwort, wenn du deine Daten einmal in den Rechner gibst. Wie Kit und Pflicht-Services zusammen den Preis ergeben, steht unter Was kostet der Wärmepumpen-Einbau. Warum die Verrohrung dank Stecksystem auch für Laien machbar ist, erklären wir unter Fastlink erklärt.
Häufige Fragen
Welches Kit passt zu meinem Haus?
Grob nach Wärmebedarf: Das 8-kW-Kit passt zu kompakten, gut gedämmten Einfamilienhäusern, das 10-kW-Kit zu mittelgroßen, teil- bis vollsanierten Häusern, das 12-kW-Kit zu größeren oder unsanierten Gebäuden. Welches konkret passt, sagt dir der Rechner anhand deiner Daten.
Was ist, wenn ich eine noch junge Gasheizung habe?
Dann kann das Hybrid-Kit interessant sein: Die Wärmepumpe übernimmt die Grundlast, das Gas springt nur an den kältesten Tagen ein. Das lohnt sich vor allem bei Gasheizungen ab Baujahr 2016.
Wie genau ist die Auslegung im Rechner?
Genau genug für die Kit-Auswahl. Der Rechner nutzt das Quickfit-Verfahren mit den DWD-Klimadaten deiner Postleitzahl; in 50 Testfällen lag die Abweichung unter 8 %. Für Förderung und hydraulischen Abgleich braucht es später die raumweise Berechnung nach DIN EN 12831 als Service.
Was ist Heizlast in einfachen Worten?
Die Heizlast ist die Leistung in Kilowatt, die dein Haus am kältesten Tag braucht, um warm zu bleiben. Sie hängt an Größe, Dämmung und Bauweise und bestimmt, welche Leistungsklasse deine Wärmepumpe haben sollte.