Was uns Kund:innen vor dem Einbau am häufigsten fragen.
Ja. Den größten Teil kannst du selbst machen. Fundament, Aufstellung der Außeneinheit, Kernbohrung, die wasserführende Verrohrung, Speicher setzen und das Spülen sind auf Eigenleistung ausgelegt, und die bebilderte Anleitung führt dich Schritt für Schritt durch. Was du nicht selbst machst: den Elektroanschluss, den hydraulischen Abgleich und die Inbetriebnahme – die sind gesetzlich Fachkraft-Pflicht. Genau diese Schritte kannst du bei uns als Service dazubuchen, wir vermitteln einen geprüften Partnerbetrieb. Du bist Chef auf deiner Baustelle, wir sind das Sicherheitsnetz für die Pflichtschritte.
Deine alte Gasleitung darf nur mit einem metallischen Stopfen stillgelegt werden; den Anschluss an der Straße macht ausschließlich der Netzbetreiber – das ist nicht dein Job. Einen alten Öltank darfst du nicht einfach stehen lassen: Ausbau, Reinigung und zertifizierte Entsorgung sind nach der Anlagenverordnung (AwSV) Pflicht, und der Entsorgungsnachweis gehört in deine Unterlagen. Beides bekommst du bei uns geregelt: die Öltank-Entsorgung als Service, die Gasstilllegung koordinieren wir mit. So bleibt am Ende nichts Unfertiges liegen.
Nur die Monoblock-Luft-Wasser-Wärmepumpe. Bei ihr sitzt die komplette Kältetechnik fertig in der Außeneinheit, du verbindest nur noch Wasser und Strom (Strom über den Fachbetrieb). Split-Geräte scheiden aus, weil der Kältekreis vor Ort geöffnet werden müsste – das darf nur eine zertifizierte Kältefachkraft. Sole-Wasser- oder Wasser-Wasser-Wärmepumpen mit Erdbohrungen sind für den Selbsteinbau ebenfalls nicht geeignet. Unsere Kits sind deshalb alle Monoblock.
Drei Schritte sind gesetzlich einer Fachkraft vorbehalten: der Elektroanschluss (230/400 V, Zählerschrank – nur ein eingetragener Elektro-Fachbetrieb darf hinter den Zähler), der hydraulische Abgleich (das VdZ-Protokoll darf nur der Fachhandwerker ausfüllen) und die Inbetriebnahme inklusive Fachunternehmererklärung. Das ist keine Verkaufsmasche, sondern Vorschrift. Und zugleich Voraussetzung für Förderung und Garantie. Alle drei bekommst du bei uns als planbaren Service, nach deinem Einbau als ein Termin. Den Rest hast du selbst in der Hand.
Nein, bei einer Monoblock-Wärmepumpe nicht. Der Kältekreis ist werkseitig geschlossen und schon mit Kältemittel befüllt, du schließt vor Ort nur die Heizwasserleitungen an. Das gilt laut Bundesverband Wärmepumpe auch unter der neuen F-Gase-Verordnung, unabhängig vom Kältemittel. Ein Sachkundenachweis („Kälteschein') wird nur nötig, wenn tatsächlich am Kältekreis gearbeitet wird– also bei Split-Geräten oder bei Eingriffen ins Kältesystem. Deshalb setzen wir für den Selbsteinbau ausschließlich auf Monoblock.
Ja. Solange die Inbetriebnahme fachgerecht erfolgt. Die Garantie der Hersteller ist in der Regel an eine dokumentierte, fachgerechte Inbetriebnahme geknüpft, nicht daran, wer die Rohre verlegt hat. Genau deshalb holen sich Selbsteinbauer für Elektroanschluss, Dichtheitsprüfung und Inbetriebnahme gezielt einen Fachbetrieb dazu – bei uns als Service buchbar. Du baust selbst und behältst trotzdem die volle Garantie.
Ja, die volle Förderung. Das ist unser entscheidender Unterschied zu reinen Online-Händlern. Viele glauben, Selbsteinbau schließe die Förderung aus. Das stimmt nicht: Sie bleibt erhalten, solange die gesetzlichen Fachschritte von einem Fachbetrieb kommen und ordentlich nachgewiesen werden. Wir organisieren dir genau das: von der Bestätigung zum Antrag bis zur Fachunternehmererklärung. Du baust selbst, sparst die Montagekosten und bekommst trotzdem den Zuschuss.
Nach den ab 21.07.2026 geltenden KfW-458-Bedingungen setzt sich der Zuschuss so zusammen: 30 % Grundförderung 16 % Klimageschwindigkeitsbonus beim Tausch einer alten fossilen Heizung einkommensabhängiger Bonus von bis zu 40 % (Haushaltseinkommen bis 30.000 €, mit Kind entsprechend höher) Gedeckelt ist die Summe bei 80 % der förderfähigen Kosten. Für das Einfamilienhaus liegen die förderfähigen Kosten bei 28.000 € — macht bei 80 % bis zu 22.400 € Zuschuss. Der Effizienzbonus für natürliche Kältemittel ist zum 21.07.2026 entfallen. Wie viel für dich drin ist, hängt von Einkommen und Altheizung ab. (Stand: Juli 2026, Angaben ohne Gewähr.)
Ja. Gefördert werden die Materialkosten deiner Maßnahme – auch für die Teile, die du in Eigenleistung verbaust (z. B. Fundament- und Erdarbeiten). Nicht gefördert wird nur deine eigene Arbeitszeit, aber die kostet dich beim Selbstbau ohnehin nichts. Wichtig: Ein Fachunternehmen oder Energieeffizienz-Experte muss die fachgerechte Ausführung und die Materialangaben bestätigen. Deshalb: Rechnungen für Fundament, Erdarbeiten & Co. immer aufheben. Ohne Beleg zählt das Material nicht zur förderfähigen Summe.
Vor Baubeginn – das ist die wichtigste Regel. Ohne gültige Bestätigung zum Antrag (BzA), die vor dem Start vorliegt, verfällt der Zuschuss komplett. Deshalb braucht dein Kaufvertrag eine aufschiebende Bedingung, damit du nicht in Vorleistung gehst, bevor die Förderung steht. Unser Ablauf ist genau darauf ausgelegt: erst konfigurieren und reservieren, dann Förderantrag, dann bauen.
Vier Dinge: die Bestätigung zum Antrag (BzA) vor Baubeginn, die Bestätigung nach Durchführung (BnD), die Fachunternehmererklärung und das Protokoll zum hydraulischen Abgleich (Verfahren B). BzA und Fachunternehmererklärung dürfen nur Energieeffizienz-Experte bzw. Fachbetrieb ausstellen.
Das günstigste Komplett-Kit liegt bei 2.499 €: das DIY-Kit 8 kW zusammen mit Technischer Planung, Förderantrag und Anlagencheck. Das sind 8.397 € abzüglich der KfW-458-Förderung, die du auch im Selbsteinbau bekommst. Die Kits mit 10 und 12 kW liegen je nach Wärmebedarf deines Hauses darüber. Darin steckt das A- und B-Material. Rohrleitungen und Fittinge sind nicht enthalten und müssen selbst besorgt werden. Was du dafür selbst kaufst, zählt zu den förderfähigen Materialkosten – aber nur mit gültiger Rechnung, also Kassenzettel aufheben. Dazu kommen nur die Services, die du wirklich brauchst: der Förderantrag ist inklusive, der Anlagencheck mit Inbetriebnahme kostet 999 €, der Elektroanschluss 1.999 €. Alles einzeln und transparent – deine genaue Summe rechnet der Konfigurator aus.
Typischerweise 3.000 bis 6.000 € gegenüber dem Komplett-Einbau durch einen Fachbetrieb. Das ist der Anteil, den sonst die Montage kostet und den du durch deine Eigenleistung einsparst. In dokumentierten Einzelfällen aus DIY-Communities waren es sogar bis zu 9.000 €. Die Fachschritte (Elektro, Abgleich, Inbetriebnahme) kaufst du gezielt dazu. Du zahlst also für Fachbetriebs-Standard, aber nur dort, wo er Pflicht ist. Den Rest steckst du dir in die eigene Tasche.
Für die passende Zielgruppe ja. Ein schlüsselfertiger Einbau liegt schnell bei rund 30.000 € und mehr; mit DIY-Kit plus gebuchten Pflicht-Services und abgezogener Förderung landest du deutlich darunter. Genau diese Rechnung – Investition minus Förderung gegen deinen bisherigen Verbrauch – macht dir der Rechner für jedes Kit sichtbar. Ehrlich gesagt: Der Weg lohnt sich vor allem, wenn du handwerklich fit bist oder jemanden im Netzwerk hast. Wer lieber alles aus einer Hand will, ist mit einem Full-Service-Angebot besser bedient.
Grob nach Wärmebedarf: Das 8-kW-Kit passt zu kompakten, gut gedämmten Einfamilienhäusern, das 10-kW-Kit zu mittelgroßen, teil- bis vollsanierten Häusern, das 12-kW-Kit zu größeren oder unsanierten Gebäuden mit hohem Bedarf. Welches konkret passt, sagt dir der Rechner anhand deiner Daten.
Genau genug für die Kit-Auswahl. Der Rechner nutzt das Quickfit-Verfahren mit den DWD-Klimadaten deiner PLZ; in 50 Testfällen lag die Abweichung unter 8 %. Damit weißt du zuverlässig, welche Leistungsklasse zu deinem Haus passt. Für die Förderung und den hydraulischen Abgleich braucht es später die raumweise Berechnung nach DIN EN 12831 – die gibt es als Service „Technische Planung'. Die Vorauslegung ersetzt sie nicht, führt dich aber sicher zum richtigen Kit.
Fastlink ist eine vorisolierte Steckverbindung (Armaflex) für die Leitungen: Du steckst sie zusammen und sie rastet ein. Kein Löten, kein Schweißen, keine offene Flamme. Genau das macht den Unterschied, ob ein Laie die Verrohrung sauber hinbekommt oder nicht. Damit werden die kniffligsten Handgriffe am Einbau planbar und wiederholbar. Zusammen mit der bebilderten Anleitung ist das der Grund, warum zwei Personen das Kit in 2-3 Tagen schaffen.
In fünf Schritten: konfigurieren (2 Minuten im Rechner, Ergebnis sofort) vorbestellen (kostenfrei, heute wird nichts fällig) Lieferung oder Abholung (innerhalb von 5 Tagen als ein Karton-Satz) selbst einbauen (2-3 Tage zu zweit, mit Anleitung und Video-Support) und zum Schluss der Fachkraft-Termin für Elektro, Kältecheck und Inbetriebnahme. Danach läuft deine Wärmepumpe – Fachbetriebs-Standard, dein Preis. Du bestimmst das Tempo bei den Schritten, die du selbst machst.
Die reine Einbauzeit sind 2 bis 3 Tage zu zweit. Ein Fachbetrieb-Team ist beim Komplett-Einbau meist in 1 bis 4 Tagen durch. Realistisch solltest du beim DIY aber ein paar Wochen fürs Gesamtprojekt einplanen – Vorbereitung, Lieferung, der Termin mit dem Fachbetrieb und die Abstimmung dazwischen brauchen Zeit. Der eigentliche Zusammenbau ist der kürzere Teil.
Ja, jederzeit. Wenn du merkst, dass es dir doch zu viel wird, rechnen wir dein bereits gekauftes Kit voll auf eine Komplett-Installation an. Du verlierst also nichts. So bleibt das Risiko beim Reservieren gering: Du kannst mit dem Selbstbau starten und trotzdem umsteigen, ohne doppelt zu zahlen.
Kein Drama. Fehlt ein Teil, öffnest du die App, schickst ein Foto – und der Ersatz kommt. Kommst du an einer Stelle nicht weiter, ist der Video-Support nur einen Anruf entfernt, und aktive DIY-Communities stehen dir ebenfalls zur Verfügung.
Per Vorkasse, bei Abholung oder über eine Finanzierung direkt im Checkout. Du wählst im Bestellprozess, was für dich passt. Die Vorbestellung selbst ist kostenfrei – gezahlt wird erst beim Kauf.
Du sicherst dir dein Kit, ohne heute etwas zu zahlen – es wird nichts fällig und du gehst keine Zahlungsverpflichtung ein. Das gibt dir Zeit, in Ruhe den Förderantrag zu klären (der muss vor Baubeginn stehen), bevor du endgültig kaufst. Erst konfigurieren, dann vorbestellen, dann Förderung – dann bauen.
Stell deine Frage, zeig dein Projekt, hilf dem nächsten.
Hier entstehen bald die ersten Themen.
Dann melde dich einfach. Wir gehen die Frage mit dir durch, egal ob es um die Auslegung, den Einbau oder die Förderung geht.