Das DIY-Kit 12 kW ist die leistungsstärkste Variante — für größere oder unsanierte Häuser mit hohem Wärmebedarf. Herzstück ist die Fox ESS HP3-12-E, eine Monoblock-Wärmepumpe mit natürlichem Kältemittel R290. Im Karton: Außeneinheit und Hydraulikstation. Startpreis 6.999 €.
Das Kit umfasst die zwei Kernkomponenten: die Monoblock-Außeneinheit für draußen und die Hydraulikstation für drinnen. Da dazwischen lediglich Heizungswasser fließt, gelingt der Selbsteinbau problemlos. Die kompakte Hydraulikstation liefert dir bereits die komplette Ausstattung für deinen Heizkörperkreis:
50-l-Bypass-Trennpuffer: Dient als hydraulische Weiche und Energiereserve fürs Abtauen.
Umwälzpumpe: Versorgt Heizkreis 1 und deine Heizkörper direkt.
24-l-Ausdehnungsgefäß: Gleicht Druckschwankungen aus (bei 12 kW mit zwei Heizkreisen wird ein zusätzliches Gefäß benötigt).
3-Wege-Ventil: Lädt deinen Warmwasserspeicher mit Vorrang.
9-kW-Elektroheizstab: Heizt bei Bedarf zuverlässig zu.
Magnet-/Schlammabscheider: Hält Schmutz aus dem Altsystem von der Wärmepumpe fern.
2 Entlüfter: Positioniert am Dach der Station sowie unten am Puffer.
Vorbereiteter Elektrokasten: FI-Schalter, Leitungsschutzschalter und Schütze sind bereits verbaut.
Display & Regelung: Zweisprachig (DE/EN) inklusive direktem Anschluss.
Das 12-kW-Kit eignet sich für größere Einfamilienhäuser oder für Gebäude, die noch nicht oder nur teilweise saniert sind und entsprechend mehr Heizleistung brauchen. Ob die Größe zu deinem Haus passt, hängt neben der Wohnfläche von Baujahr, Dämmstandard und der benötigten Vorlauftemperatur ab. Der Heizlast-Rechner gibt dir dazu in wenigen Minuten eine belastbare erste Einschätzung.
Die FOX ESS HP3-12-E ist das leistungsstärkste Modell der FOX-ESS-HP3-Serie und für größere Gebäude ausgelegt. Die EVI-Einspritzung sorgt dafür, dass die Wärmepumpe auch bei tiefem Frost effizient arbeitet. Trotz der hohen Leistung ist das Monoblock-System auf einen leisen Betrieb ausgelegt – ein wichtiger Faktor, wenn das Gerät nah an der Grundstücksgrenze steht. Wie bei den kleineren Modellen der Serie bleibt der Kältekreis werkseitig geschlossen, du brauchst also auch hier keinen Kälteschein.
Das Kit startet ab 6.999 €. Bei Eigenleistung sparst du gegenüber dem kompletten Fachbetrieb-Einbau typischerweise 3.000 bis 6.000 € an Montagekosten – und behältst trotzdem die volle KfW-458-Förderung, solange die gesetzlich vorgeschriebenen Schritte (Elektro, Inbetriebnahme, Dichtheitsprüfung) ein Fachbetrieb bestätigt. Wie viel Förderung für dich konkret drin ist, zeigt dir der Förderrechner.
Zu jedem Kit lassen sich drei Services dazu buchen, wenn du sie brauchst: die technische Planung nach DIN EN 12831 für die exakte, förderfähige Heizlastberechnung, der Förderantrag inklusive Bestätigung zum Antrag (BzA) und Fachunternehmererklärung, sowie der Anlagencheck mit Inbetriebnahme durch einen Fachbetrieb. Du zahlst nur für das, was du wirklich brauchst – alles einzeln und transparent ausgewiesen.
Ein Fachmann kommt zu dir nach Hause und rechnet die Heizlast raumweise nach DIN EN 12831 – mit U-Werten, Wärmebrücken und Lüftungsverlusten. Im selben Termin wird geprüft, ob Aufstellort, Leitungswege und Heizraum passen, bevor Material bestellt wird. Hier beginnt auch der hydraulische Abgleich: Die raumweise Berechnung nach Verfahren B ist sein erster Teil.
Wir erstellen die Bestätigung zum Antrag (BzA), die vor Baubeginn vorliegen muss, und nach dem Einbau die Bestätigung nach Durchführung (BnD). Uploads und Nachweise laufen über uns. BzA und Fachunternehmererklärung darf ohnehin nur ein Energieeffizienz-Experte beziehungsweise ein Fachbetrieb ausstellen.
Ein Fachbetrieb nimmt deine Anlage in Betrieb: Kältecheck, Inbetriebnahme-Protokoll mit Messwerten, Fachunternehmererklärung und Garantie-Registrierung. Dabei wird auch die Einstellung des hydraulischen Abgleichs geprüft und das VdZ-Protokoll ausgestellt – sein dritter Teil und der Nachweis, mit dem die Förderung steht. Erst danach läuft die Wärmepumpe im Dauerbetrieb.
Zwischen Berechnung und Protokoll steht die Umsetzung des hydraulischen Abgleichs: entweder über das EQ3-System, das die Heizkreise elektronisch einregelt, oder über den Tausch der Thermostatventile gegen voreinstellbare. Das machst du selbst – Pflicht für die Förderung ist es trotzdem. Das Material dafür stellst du dir im Rechner zusammen, zu Festpreisen je Komponente.
Das Set besteht aus Außen- und Inneneinheit. Da jedes Haus einzigartig ist, erweiterst du dein Kit genau so, wie du es brauchst: Wähle hier einfach die weiteren Bauteile aus, die perfekt zu deinem Projekt passen.
Ob Auslegung, Einbau oder Förderung – die häufigsten Antworten findest du gesammelt bei Wissen
Technische Planung, Förderantrag und Anlagencheck brauchst du, wenn du gefördert werden willst. Elektroanschluss, hydraulischer Abgleich und Inbetriebnahme muss ein Fachbetrieb übernehmen. Beides kannst du hier direkt mitbestellen.
Dann lass kurz den Rechner laufen. Er schlägt dir anhand von Haus, Heizlast und Postleitzahl eine Größe vor – die Empfehlung siehst du sofort, samt Preis.
Für größere Einfamilienhäuser oder unsanierte Gebäude mit höherem Wärmebedarf. Die genaue Passung hängt neben der Wohnfläche von Baujahr, Dämmstandard und Vorlauftemperatur ab – der Heizlast-Rechner gibt dir dazu eine verlässliche erste Einschätzung.
Die FOX ESS HP3-12-E, das leistungsstärkste Modell der HP3-Serie. Die EVI-Einspritzung hält die Effizienz auch bei tiefem Frost hoch, und trotz der hohen Leistung ist das Monoblock-System auf leisen Betrieb ausgelegt.
In vielen Fällen ja, das hängt aber stark vom Einzelfall ab – Fensterflächen, Dämmzustand der Fassade und die tatsächlich benötigte Vorlauftemperatur spielen eine große Rolle. Für unsanierte Altbauten empfehlen wir, die Heizlast über den Rechner oder eine Berechnung nach DIN EN 12831 genau zu prüfen, statt sich allein auf die Wohnfläche zu verlassen.
Das Kit startet ab 2.499 €. Die KfW 458 fördert das Material auch bei Eigenleistung mit bis zu 80 % der förderfähigen Kosten, vorausgesetzt die vorgeschriebenen Fachschritte werden von einem Fachbetrieb bestätigt. Deine persönliche Fördersumme berechnest du im Förderrechner.
Zur Inneneinheit: 5 Temperaturfühler: Warmwasserspeicher (5 m), Heizkreis 2 (5 m), Zirkulation (5 m), Solarthermie (10 m), Außenfühler (10 m) 2 Absperrventile G 1" 10 Dichtungen G 1" und 2 Dichtungen G 3/4" Kommunikationskabel zwischen Innen- und Außeneinheit, 15 m WLAN-Antenne Öffner für Schlammabscheider und Füllstation Zur Außeneinheit: 4 Dämpfungsfüße Partikelfilter DN 25 für den Rücklauf 2 Bodenabdeckungen mit Befestigungsblechen und Schrauben Schutzhülle für den Außenfühler
Rohre, Fittinge, Isolierung und Befestigung besorgst du selbst, weil sie stark von deinem Haus abhängen. Plane dafür im Schnitt 1.000 bis 2.000 € ein. Darauf solltest du achten: Wir empfehlen Kupferrohr, Aluverbundrohr geht aber auch. Kunststoffrohre müssen sauerstoffdicht sein. Verzinkte Teile darfst du nicht verbauen. Kombinierst du Kupfer mit anderen Metallen, trennst du die Materialien gegen Korrosion. Zwischen Außen- und Inneneinheit empfehlen wir DN 32 bis DN 40, gut gedämmt. Am höchsten Punkt deiner Anlage setzt du einen zusätzlichen Entlüfter. Je nach Situation brauchst du außerdem Absperrventile mit Entleerung. Heb alle Rechnungen auf: Das Material zählt zu den förderfähigen Kosten.
Trag deine Zahlen ein. Wir rechnen dir ehrlich vor, ab wann sich eine Wärmepumpe für dich rechnet. Mit Anschaffung, mit Förderung, ohne Schönrechnen.